Microsoft word - Öges-newsletter-final110405.doc

Österreichische Gesellschaft für Essstörungen
ÖGES
Austrian Society on Eating Disorders (ASED)
c/o Zentrum für Essstörungen ZfE Tel.
+43-664-65
10
697
Weiherburggasse 1 A
Fax +43-512-29 10 84
A-6020
Innsbruck
[email protected]
Newsletter
Frühjahr
Mitgliederstand & Mitgliedsbeiträge 2005 ÖGES-Online- Informationssystem Essstörungen Rathner
Buchbesprechungen Jo Schulz-Vobach (2004). Ich hab’ dich nie so lieb gehabt wie
jetzt. Meine Tochter hat Bulimie. (S. Skale) Christopher G. Fairburn (2004). Ess-Attacken stoppen. Ein Besprechung von
Besprechung und Bewertung von Internetseiten zu Internetseiten
Essstörungen (C. Nagy & K. Leitner), Teil 1 Ständige Rubrik
Spezialisierte Behandlungseinrichtungen für Essstörungen stellen sich vor: Netzwerk Essstörungen, Innsbruck ANKÜNDIGUNGEN
Kongress Essstörungen 2005, 13. Internationale
Wissenschaftliche Tagung, 5.-7. September 2005, Innsbruck European Council on Eating Disorders (ECED) 2005; 9th
General Meeting, 7.-9. September 2005, Innsbruck Weiterbildungs-Curriculum 2005/2007 Therapie von Praktikumsplätze beim Netzwerk Essstörungen ÖGES-Präsidium

Für die Kontaktaufnahme mit der ÖGES benützen Sie bitte die auf der Titelseite des
Newsletters genannte Adresse, Telefon- & Faxnummer bzw. email-Adresse.

Präsident:
Univ.-Prof.

Tel. +43-512-504 7 26 129
Fax +43-512-29 10 84
[email protected]
www.eced-innsbruck2005.at
www.netzwerk-essstoerungen.at
Vizepräsidentin:
Schriftführer:
Klinik für Psychiatrie & Psychotherapie [email protected] [email protected] www.univie.ac.at/essstoerungen
Kassierin:
Stellvertretende
Schriftführerin:

Stellvertretende Kassierin:
Mag. Dr. Karin Waldherr
Institut für psychologische Grundlagenforschung
Fakultät für Psychologie
Universität Wien
Liebiggasse 5
1010 Wien
Tel. 01 4277-47847
Fax 01 4277-47849
[email protected]
Editorial

Sehr geehrte KollegInnen! Liebe Freunde!
Es freut mich, neben Rahel Jahoda seit Anfang dieses Jahres auch Karin Waldherr im
Redaktionsteam des ÖGES-Newsletter zu begrüßen.
Unsere langjährige Arbeit wird auch international gewürdigt. Ich freue mich, Sie als
Gastgeber & wissenschaftlicher Leiter zu dem 2005 in Innsbruck stattfindenden
Europäischen Kongress des European Council on Eating Disorders (ECED)
einzuladen
(nähere Informationen weiter hinten im Newsletter). Unser jährlicher Internationaler Kongress
Essstörungen 2005 (siehe hinten) wird direkt davor stattfinden, wir werden also im Herbst 2005
eine „Essstörungswoche“ in Österreich
haben.
Als kostenlosen Service für unsere ordentlichen und juristischen Mitglieder können wir ab
2005 die Veröffentlichung Ihrer Kontaktadresse auf unserer Homepage anbieten. Ein
Online-Informationssystem bietet dem Besucher / der Besucherin die Möglichkeit, nach
verschiedenen Kriterien eine geeignete Kontaktadresse zu suchen.
Die
Einverständniserklärung zur Veröffentlichung Ihrer Daten haben Sie bereits mit der letzten
Aussendung erhalten, bzw. können Sie von der Homepage downloaden.
Günther Rathner
Mitgliederstand, Mitgliedsbeiträge 2004

Der aktuelle Mitgliederstand der ÖGES beträgt derzeit 90 ordentliche, 4 außerordentliche und 5
juristische Mitglieder aus allen Bundesländern Österreichs und dem angrenzenden Ausland. Die
Mitglieder stammen gemäß unserem interdisziplinären Ansatz aus allen psychosozialen
Berufsgruppen, die mit Essstörungen (Früherkennung, Diagnose, Beratung und Therapie,
Prävention und Gesundheitsförderung bzgl. Essverhalten, Körper- und Selbstbild) befasst sind.
Wir ersuchen Sie, KollegInnen in Ihrem Arbeitsfeld als Mitglieder der ÖGES zu gewinnen
(siehe beiliegenden Beitrittsantrag)
. Eine finanzielle Förderung der ÖGES (Spenden und
Sponsoring) ist sehr willkommen (Verantw. im Präsidium: Maria Seiwald).
Mitgliedsbeiträge 2005

Zur Information:Unsere Mitgliedbeiträge sind seit 2003 gleichgeblieben!

Ordentliche Mitglieder:
(Personen, die in einem psychosozialen Beruf mit Essstörungen befasst sind)
Außerordentliche Mitglieder:
(Betroffene, Angehörige, StudentInnen, SchülerInnen etc.)
Juristische Mitglieder:
Die Mitgliedschaft gilt jeweils für ein Kalenderjahr und verlängert sich automatisch um ein weiteres Jahr, sofern nicht bis spätestens Ende September des jeweiligen Jahres schriftlich gekündigt wird. Dies entbindet aber nicht von der Verpflichtung zur Bezahlung des Jahresmitgliedsbeitrages! Bitte beachten Sie, dass ab der zweiten Zahlungserinnerung € 5.- an Mahnkosten eingehoben werden (lt. Beschluss der Generalversammlung 2004).
Bankverbindung der ÖGES: Tiroler Sparkasse Bank AG, BLZ 20503, Kto.Nr. 1300
006085.
IBAN

ÖGES-Online-Informationssystem Essstörungen
K. Waldherr & G. Rathner

Nachdem unsere Homepage im Januar 2004 online gegangen ist, arbeiten wir auch weiterhin
permanent an ihrer Verbesserung um auf diesem Wege Interessierten, Betroffenen und deren
Angehörigen sowie allen Berufsgruppen, die mit Essstörungen befasst sind, möglichst viele
Informationen zur Verfügung zu stellen.
Es freut uns ganz besonders, dass wir trotz seit 2003 gleichbleibend niedrigem Mitgliedsbeitrag
ab Ende April 2005 in der Lage sind, unseren ordentlichen und juristischen Mitgliedern eine
Serviceleistung, für welche bei anderen Organisationen durchaus ansehnliche Beträge
verrechnet werden, kostenlos anbieten zu können: Die
Veröffentlichung Ihrer
Kontaktadresse auf unserer Homepage in Form eines Online-Informationssystems,
welches
dem Besucher / der Besucherin die Möglichkeit bietet nach vielfältigen Suchkriterien eine
geeignete Kontaktadresse zu finden.
Ganz besonders danken möchten wir Frau Mag. Marlis Posch, Herrn Mag. Friedrich Wottawa
und Herrn Manuel Schleiffelder. Durch ihr Know-How und ihre wertvolle Unterstützung war es
möglich, in vielen Arbeitsstunden eine Datenbank mit allen relevanten Informationen und somit
dieses Online-Informationssystem zu erstellen ohne Professionisten beauftragen zu müssen.
Falls auch Sie die Möglichkeit der Veröffentlichung Ihrer Adresse in Anspruch nehmen
möchten, füllen Sie bitte die Einverständniserklärung zur Veröffentlichung Ihrer Daten, welche
Sie bereits mit der letzten Aussendung erhalten haben bzw. von der Homepage downloaden
können, aus und schicken Sie per Post oder Fax an die ÖGES.
Buchbesprechung:
Jo Schulz-Vobach: Ich hab dich nie so lieb gehabt wie jetzt. Meine
Tochter hat Bulimie
S. Skale
Jo Schulz-Vobach: „Ich hab dich nie so lieb gehabt wie jetzt. Meine Tochter hat Bulimie“; Droemer-Knaur 20014; ISBN: 342662544X, 329 Seiten, Preis etwa 7,90 €. Ich hab‘ dich nie so lieb gehabt wie jetzt.
. ist ein ergreifender Roman einer Mutter, deren Gefühle zwischen Entsetzen, Angst, Verzweiflung, Mitleid, Liebe, Trauer, Hilflosigkeit, Schuld, Resignation aber auch Wut und Aggression schwanken. Annes älteste Tochter Theresa leidet seit 20 Jahren an Magersucht und Bulimie und hat mehrere Suizidversuche hinter sich. Geplagt vom immerwährenden Gedanken als Mutter versagt zu haben, muss Anne mit ansehen, wie sich ihre Tochter Stück für Stück zu Tode hungert. Im zarten Alter von fünfzehn beginnt Theresa sich als zu dick wahrzunehmen und entscheidet sich, durch Erbrechen Gewicht zu verlieren. Exzessiv betriebene Gymnastikübungen, blättern in Frauenzeitschriften, „Fressanfälle“ gefolgt von Erbrechen und Abführmittelmissbrauch, bestimmen Theresas Tagesablauf. Doch schon bald ist Theresas Krankheit nicht nur Teil ihrer Persönlichkeit geworden, sondern die ganze Familie scheint in einen ausweglosen Kreislauf von Selbstzerstörung und Schuldzuweisung geraten zu sein. Die nach außen harmonisch wirkende Familienbeziehung ist im Grunde völlig zerrüttet. Häufige Geschäftsreisen des leistungsorientierten Vaters verschlechtern mitunter die distanzierte Beziehung zu seiner ältesten Tochter. Er entzieht sich jeglicher Verantwortung für Theresas schreckliche Krankheit mit dem Argument, zu selten zu Hause gewesen zu sein, um dafür haftbar gemacht zu werden. Stattdessen schiebt er die Verantwortung Anne, seiner Frau zu. Sie sei schließlich die Mutter und daher auch für den Haushalt und die Erziehung der Kinder zuständig. Es liege an ihr, wenn in der Familie etwas nicht funktioniere. Am Rande der Verzweiflung kämpft Anne mit den Selbstvorwürfen, schuld an Theresas Krankheit zu sein. Sie muss schließlich akzeptieren, dass es an Theresa selbst liegt sich FÜR das Leben zu entscheiden. Dieses Buch ist noch viel mehr als ein autobiographischer Roman einer verzweifelten Mutter, es ist in gewisser Weise auch ein Fachbuch, welches versucht, Aufschluss über die heute immer noch nicht völlig durchsichtigen Krankheiten Anorexie und Bulimie zu geben. Themen wie Krankheitsursachen, Symptomatik, Krankheitsverlauf, Begleit-, Folgeerkrankungen und Therapieformen bleiben in Schulz-Vobachs Werk nicht unbehandelt. Aber neben den beiden Krankheiten wird besonders auf die Situation von Angehörigen essgestörter Personen eingegangen. Im Anhang findet man noch eine Kurzinformation über die beiden Krankheiten Anorexia nervosa und Bulimia nervosa. Besonders nennenswert sind die angeführten Kontaktadressen von Beratungsstellen in Österreich, Deutschland und der Schweiz. Leseprobe:
„Eine Zeile aus einem Gedicht fällt ihr ein – ‚ich hab dich nie so lieb gehabt wie jetzt‘. Sie kann sich nicht mehr daran erinnern, wer sie schrieb oder wo sie zu lesen war. Die Worte schwingen einfach in Annes Inneren nach. Es ist, als hätte jemand plötzlich eine bisher nur selten benutzte Saite angeschlagen, und sie klingt rein und klar, obwohl sie eigentlich verstimmt sein müsste nach dieser langen Zeit des Schweigens und des Herumprobierens mit Gefühlen. ‚Während ich dich loslasse‘, sagt Anne zu Theresa, ‚liebe ich dich und halte dich in meinen Armen.‘ ‚Danke‘, antwortet Theresa mit diesem herzzerreißend gequälten Blick. ‚Ich liebe dich auch.‘ Und obwohl Anne weiß, dass der Augenblick mit dieser köstlichen, alles glättenden Nähe und Ruhe wieder vergehen wird, ergibt sie sich ganz der Wärme in ihrem Innern.“ 1 (S 289 – 290) Rezensentin: Susanne Skale, Studentin der Pädagogik in Wien Buchbesprechung:
Christopher G. Fairburn: „Ess-Attacken stoppen. Ein
Selbsthilfeprogramm”
S. Ohmann

Christopher G. Fairburn: "Ess-Attacken stoppen. Ein Selbsthilfeprogramm", Verlag Hans Huber,
2004, ISBN: 3-456-84125-6; 251 Seiten, Preis etwa 19.95 Euro.

"Ess-Attacken stoppen. Ein Selbsthilfeprogramm" ist ein praxisnaher, leicht verständlicher und
wissenschaftlich fundierter Ratgeber des britischen Psychiatrie-Professors Christopher G.
Fairburn, einem renommierten Experten auf dem Gebiet der Essstörungen. Das im Original 1995
erschienene Buch wurde vom Autor überarbeitet und auf den neuesten Stand gebracht.
Mit seinen konkreten und praktischen Hilfestellungen richtet sich das Buch sowohl an
Betroffene als auch an Berufsgruppen, die therapeutisch mit Patienten arbeiten, die an
unkontrollierbaren Heisshunger-Essanfällen (Binge Eating Disorder) leiden. Neben Aufklärung
und Unterstützung will dieser Ratgeber Menschen mit Essattacken zu Veränderung und
Neuanfang motivieren und kann eine für viele Betroffene annehmbare und leicht zugängliche
Form der Behandlung darstellen.
Das Buch gliedert sich in einen Grundlagenteil (Teil I) und einen Manualteil (Teil II):
In Teil I wird der neueste Wissensstand zum Krankheitsbild präsentiert. Neben Grundlagen,
Ursachen und neuesten Forschungsdaten zur Verbreitung des Problems werden die Lesenden
über psychische, soziale und körperliche Begleiterscheinungen von Essattacken informiert.
Dabei fließen in den gut lesbaren Text immer wieder Studienergebnisse sowie
Tagebucheintragungen von Betroffenen ein. Das letzte Kapitel des ersten Teils des Buches ist
unterschiedlichen Behandlungsansätzen gewidmet. Der Autor streicht die Wirksamkeit der
kognitiven Verhaltenstherapie in der Behandlung hervor, die auch dem Selbsthilfeprogramm
(Teil II) zugrunde liegt.
In Teil II wird ein Manual eines kognitiv-verhaltenstherapeutischen Selbsthilfeprogramms
vorgestellt, das allein oder mit professioneller therapeutischer Unterstützung angewandt werden
kann und an die Selbstverantwortung der Betroffenen appelliert.
Das Selbsthilfeprogramm ist in folgende sechs additive Schritte gegliedert:
1. Tagesprotokolle führen (Selbstbeobachtung des Essverhaltens), wöchentliches Wiegen
2. Regelmäßiger "neuer" Essrhythmus ohne Abführmittel- bzw. Diuretikaeinnahme
3. Ersetzen der Essattacken durch alternative Aktivitäten
4. Üben des Problemlöseverhaltens und Einschätzen der Fortschritte
5. Überwinden von Diäten und anderen Formen des Vermeidungsverhaltens
6. Rückfälle vorbeugen
Im Anhang des Buches finden sich Erklärungen zur Berechnung und Interpretation des Body
Mass Indexes (BMI), Empfehlungen für übergewichtige Menschen, Adressen von
Beratungsstellen in Deutschland, Österreich und der Schweiz, Hinweise für Angehörige und
Freunde und Therapeuten/-innen. Das Stichwortverzeichnis ist ausgiebig gestaltet und
ermöglicht ein rasches Auffinden von spezifischen Themen im Text.
Das Selbsthilfemanual wurde im Rahmen mehrerer wissenschaftlicher Studien evaluiert und
erwies sich in der klinischen Praxis als erfolgreich, brauchbar und wirksam. Carter & Fairburn
(1995) ziehen dieses Selbsthilfeprogramm mit zusätzlicher therapeutischer Unterstützung einer
kurzen kognitiven Verhaltenstherapie vor, da es auch von Therapeuten/-innen verwendet werden
kann, die nicht auf Essstörungen spezialisiert sind.
Dalle Grave (1997) wies in einer Pilotstudie die Wirksamkeit dieses Selbsthilfemanuals an einer Stichprobe bulimischer Frauen nach. Die Patientinnen nahmen zusätzlich an 8 (zweimal monatlich) stattfindenden Sitzungen teil, die jeweils 20 Minuten dauerten. Von 17 Patientinnen verbesserten sich 10 (58.8%) deutlich, 6 von diesen 10 (35.3%) waren zu Therapieabschluss vollständig symptomfrei. In der Studie von Carter & Fairburn (1998) wurden die therapeutischen Effekte des Selbsthilfemanuals mit versus ohne zusätzliche therapeutische Unterstützung untersucht, als Kontrollgruppe fungierten Patientinnen der Warteliste. 72 Frauen mit Binge Eating Disorder wurden für 12 Wochen nach dem Zufallsprinzip einer dieser 3 Bedingungen zugeordnet und 6 Monate lang beobachtet. Beide Formen der Selbsthilfe hatten eine beträchtliche und nachhaltige Wirkung, da nach Therapieabschluss fast die Hälfte der Teilnehmerinnen keine Essattacken mehr aufwiesen. Loeb et al. (1999) verglichen die kurz- und langfristige Wirksamkeit des Selbsthilfeprogramms an 40 Frauen (82.5% mit Binge Eating Disorder), die randomisiert entweder der Behandlungsbedingung "Selbsthilfe mit zusätzlicher therapeutischer Unterstützung" oder "Selbsthilfe ohne zusätzliche therapeutische Unterstützung" zugewiesen wurden. Auch hier zeigten die Ergebnisse, dass beide Therapieformen geeignete Varianten zur Behandlung von Essattacken darstellen. Allgemein verbesserten sich das Essverhalten der Patientinnen sowie ihre allgemeine psychische Funktionsfähigkeit, sodass sie ihre unangebrachten, essstörungsspezifischen kompensatorischen Massnahmen, ihre Figursorgen, Gewichtssorgen und andere psychopathologische Symptome aufgeben konnten. Selbsthilfe mit zusätzlicher therapeutischer Unterstützung war der anderen Behandlungsbedingung insofern überlegen, als sich die Häufigkeit der Essattacken, die damit verbundene Symptomatologie sowie die Empfindlichkeit in zwischenmenschlichen Kontakten reduzierte. Prinzipiell erwies sich ein hohes Ausmaß an allgemeiner Psychopathologie als negativer prognostischer Indikator. In der Studie von Ghaderi & Scott (2003) wurden 31 Patientinnen mit Bulimie, subklinischer Ausprägungsform von Bulimie bzw. Binge Eating Disorder 16 Wochen lang einer Therapie zugeführt, wobei eine Gruppe das Selbsthilfemanual alleine bearbeitete, die andere Gruppe dieses mit zusätzlicher therapeutischer Begleitung durchführte. Auch hier kam es trotz Heterogenität der Diagnosegruppen bei beiden Therapieformen zu positiven nachhaltigen Effekten. Intention-to-treat Analysen zeigten, dass sich die mittlere Anzahl objektiver bulimischer Episoden sowie des purging Verhaltens auf 33%, bzw. auf 17% im Verlauf der Behandlung reduzierte. Der entsprechende Grad der Abnahme pathologischer Verhaltensmuster bei Patientinnen, die die Therapie bis zum Ende durchführten (n = 18), betrug 58%, bzw. 61%. Zwischen den beiden Therapieformen (Selbsthilfe mit und ohne therapeutische Unterstützung) fanden sich keine signifikanten Differenzen. Zum Zeitpunkt der Nachuntersuchung 6 Monate später konnten weder signifikante Verbesserungen noch Verschlechterungen verglichen mit den Daten zu Therapieende festgestellt werden. Walsh et al. (2004) untersuchten 91 Patientinnen, die randomisiert 4 Bedingungen zugeordnet wurden: Gruppe 1: psychopharmakologische Therapie mittels Fluoxetine, Gruppe 2: Placebo, Gruppe 3: Therapie mittels Fluoxetine und Selbsthilfetherapie mit psychotherapeutischer Unterstützung, Gruppe 4: Placebo und Selbsthilfetherapie mit psychotherapeutischer Unterstützung. Der Großteil der Patientinnen (n = 63) brach die Therapie frühzeitig ab (69.2%), nur 28 (30.8%) schlossen die Therapie ab. Von den Therapieabbrechern fanden 21 (33.3%) das Behandlungsprogramm zu anspruchsvoll bzw. nicht ausreichend intensiv genug. Patientinnen der Gruppe 1 wiesen eine größere Reduktion des Binge Eating, des Erbrechens sowie ihrer psychologischen Probleme auf im Vergleich zu Patientinnen der Gruppe 2 (Placebotherapiegruppe). In dieser Studie fanden sich keine Nachweise eines Zusatznutzens bei Anwendung des Selbsthilfeprogramms. Fairburn: Overcoming Binge Eating: New York, The Guilford Press, 1995, 247 Seiten, etwa 17.95 Dollar, ISBN: 0898629616 Carter, Fairburn (1995) Addict Behav.20 (6): 765-72. Dalle Grave (1997) Eat Weight Disord. 2 (3): 169-72. Carter, Fairburn (1998) J Consult Clin Psychol. 66 (4): 616-23. Loeb, Wilson, Gilbert, Labouvie (2000) Behav Res Ther. 38 (3): 259-72. Ghaderi, Scott (2003) Br J Clin Psychol. 42 (Pt 3): 257-69. Walsh, Fairburn, Mickley, Sysko, Parides (2004) Am J Psychiatry 161 (3): 556-61. Rezensentin: Mag. Dr. Susanne Ohmann, Psychologin und Psychotherapeutin Essstörungsambulanz für Kinder und Jugendliche, AKH, MUW Wien Besprechung und Bewertung von Internetseiten zu Essstörungen
Constanze Nagy & Barbara Nowak
EINLEITUNG
Wir haben versucht, eine aktuelle Beschreibung und Bewertung der in Österreich und
Deutschland verfügbaren Internet-Seiten zu Essstörungen zu geben. Die genannten Seiten
wurden von Studentinnen meines Seminars „Aktuelle Aspekte der Essstörungen“ ausgewählt
und nach einem vorher gemeinsam vereinbarten Schema beschrieben und bewertet. Es wurde
besonders auf Aktualität Wert gelegt. Da Internet als schnelles Medium aber laufend
Veränderungen unterworfen ist und die Seiten in der Regel rasch aktualisiert werden, können wir
uns nur auf den Stand vom Januar 2005 beziehen.
Da das Internet neben seiner Informationsfülle aber auch immer wieder zu einem
unübersichtlichen Netzwerk wird, wollten wir dem User die oft mühsame Suche nach den für
sie/ihn relevanten Informationen
erleichtern.
Neben einer ausführlichen Inhaltsangabe waren uns besonders die Adressaten wichtig.
Die Fragen dazu lauteten:
Für wen wäre welche Site zu empfehlen?
Beim Besuch welcher Seite würden die Betroffenen, die Angehörigen, Interessierte und die
Fachleute am meisten profitieren? (Es wurden Sterne (- maximal 5 bis minimal 1 Stern -
für die jeweilige Kategorie vergeben).

Wir haben uns zwar um Vollständigkeit (besonders zur österreichischen Lage) bemüht, entschuldigen uns dennoch schon vorab, wenn uns die eine oder andere Seite entgangen sein sollte. Seiten, die in erster Linie von an Gewinn orientierten Institutionen verfasst wurden, wurden nicht aufgenommen. Aufgrund des Umfanges an Material, werden die mit weniger als 4 Sternen für Betroffene
bewerteten Sites aus Platzgründen im Newsletter nicht vorgestellt. Die Bewertungen dieser
Seiten sind auf http://www.karwautz.at veröffentlicht.
Besprochene Internetseiten zu Essstörungen (aus Österreich)
Geordnet beginnend mit der Site mit der höchsten Bewertung (5)
für Betroffene!
www2.uibk.ac.at/oeges
Diese Internetseite ist die Homepage der Österreichischen Gesellschaft für Essstörungen
(ÖGES), welche ihren Schwerpunkt unter anderem auf die Verbesserung der wissenschaftlichen
Erforschung von Essstörungen legt. Die Seite hat eine klare Struktur, ist durch Unterpunkte
gegliedert und daher gut lesbar. Sie zeigt diagnostische Kriterien gemäß der American
Psychiatric Association von Anorexia Nervosa, Bulimia Nervosa und Binge-Eating Störungen
auf. Die Mitglieder des Präsidiums werden genannt und mit ihrem Lebenslauf und
Tätigkeitsbereich vorgestellt. Aktuelle (und auch ältere) Newsletter sind downloadbar. Unter
dem Punkt Betreuungseinrichtungen findet man etliche Beratungsstellen, sowie ambulante und
stationäre Einrichtungen in Österreich. Außerdem sind einige Selbsthilfegruppen und –bücher
erwähnt. Auch das Weiterbildungs-Curriculum für Therapie von Essstörungen wird erläutert.
Schließlich werden noch Sponsoren und Kontaktmöglichkeiten angeführt.
Inhalt:
allgemeine Infos:
Ziele der ÖGES werden genannt. Verschiedenen Formen von Essstörungen (Anorexia Nervosa, Bulimia Nervosa und Binge-Eating Störungen) werden beschrieben und differenziert. Auf Veranstaltungen wird hingewiesen. Betreuungseinrichtungen (und Selbsthilfegruppen) werden aufgelistet. Über Forschung und Weiterbildung wird informiert. Beratungsstellen und telefonische Auskünfte (z.B. So what, F.E.M., BAS – Ambulante und stationäre Einrichtungen (z.B. Wilhelminenspital, Universitätsklinik für Medizinische Psychologie und Psychotherapie Innsbruck etc.) Es wird mit Hilfe von Links auf einige Forschungsprojekte verwiesen (z.B. Europäisches Forschungsprojekt Essstörungen http://www.meduniwien.ac.at/essstoerungen) Etliche Links zu Betreuungseinrichtungen, Universitäten, Forschungsprojekten Bewertung:1-5
Für Angehörige
www.netzwerk-essstoerungen.at
Diese Seite ist die Publikation des gemeinnützigen Innsbrucker Vereins Netzwerk Essstörungen. Neben detaillierten Informationen über Essstörungen, wird das breite Angebot des Vereins, dass sich nicht nur an Betroffene und Angehörige, sondern auch an Experten richtet, vorgestellt. Betroffene und Angehörige haben die Möglichkeit sich per e-mail, wie auch telefonisch und persönlich österreichweit beraten zu lassen. Informationen zu Kongressen und Weiterbildungsveranstaltungen zum Thema Essstörungen machen die übersichtliche Seite auch für Experten wertvoll. Inhalt: allgemeine Infos: Warnsignale in Bezug auf Essstörungen. Diagnosekriterien nach dem DSM-VI; Abgrenzung zu alltagssprachlich verwendeten Begriffen, die keine psychiatrische Erkrankung darstellen. Ursachen, Folgeerscheinungen. Epidemiologie von Essstörungen. Breite Linksammlung über Hilfsangebote in Österreich, Deutschland und der Schweiz, mit stichwortartiger Beschreibung, was auf der jeweiligen Seite zu finden ist. Auch Links zu internationalen Seiten, die sich mit dem Thema befassen. Email- Beratung; bei Bedarf anonym Essstörungshotline Persönliche Beratungsgespräche nach Terminvereinbarung Infos über den jährlich veranstalteten Essstörungskongress Möglichkeit Diplomarbeiten und Dissertationen zum Thema zu verfassen Weiterbildung für psychosoziale Berufsgruppen Praktikumsplätze Eher kurze Literaturliste, dafür aber Breite Linksammlung (Ö, CH, D und international) mit Kurzinhaltsangabe Bewertung:1-5
Für Angehörige
www.ess-stoerungen.at
Diese sehr umfangreiche und übersichtliche Seite wurde von einer Ernährungsberaterin (Vorstands-Mitglied des Zentrums für Essstörungen in Wien) publiziert. Die Seite zeichnet sich vor allem durch die breite Palette von Informationen sowohl über Essstörungen, wie auch Ernährung aus. Grundregeln für gesunde Ernährung werden angeführt, was für Betroffene sicher sehr hilfreich ist um zu einem normalen Essverhalten zurückzufinden. Neben einem Forum, wo sich Betroffene austauschen können, besteht auch die Möglichkeit mittels eines Online-Tests sein eigenes Essverhalten einzustufen. Für Betroffene, Angehörige und Interessierte eine sehr nützliche Seite. Inhalt: allgemeine Infos: Genaue Beschreibung der einzelnen Essstörungen Risikofaktoren und Komorbidität Persönlichkeitsmerkmale Betroffener & ihr familiärer Kontext Tipps für Freunde und Verwandte Präventionsvorschläge für Eltern Wissenswertes über Ernährung und Gefahr verschiedener Diäten Allgemeine Informationen über psychotherapeutische und medizinische Kriterien für den Erfolg einer Therapie. Tipps für den Umgang mit Rückfällen während der Behandlung. Suchvorrichtung, mit welcher man Kontaktadressen im jeweiligen Bundesland Informationen über verschiedene Veranstaltungen zum Thema für Betroffene und Angehörige in den verschiedenen Bundesländern. In Form eines Online-Forums für Betroffene Online-Bibliothek in der man themenorientiert nach Büchern und Fachzeitschriften suchen kann; mit Kurzrezension. Umfangreiche Linksammlung zu den Themen Essstörungen, Ernährung, Sport Bewertung:1-5
Für Angehörige
www.setpoint.at
Bei Setpoint handelt es sich um eine Selbsthilfegruppe für Frauen mit Essstörungen in 1180
Wien. Die Treffen sind anonym, kosten 3.- pro Person und finden jeden zweiten Donnerstag von
19.00 bis 21.00 statt. Die Setpoint-Homepage gibt ferner Auskunft über Formen von
Essstörungen (Anorexia Nervosa, Bulimia Nervosa), über Folgen und Therapie. Ein online
Gästebuch gibt die Möglichkeit sich mit Personen mit Essstörungen, Angehörigen oder
Interessierten auszutauschen. Letztlich findet man noch ein Glossar (ein Erklärungswörterbuch)
für vor allem medizinische Begriffe, sowie Adressen zu Anlaufstellen und Links.
Inhalt:
allgemeine Infos:
Das Angebot von Setpoint wird angeführt. Termine, Kosten und Telefonnummern für die Anmeldung von Selbsthilfesitzungen werden aufgelistet. Anorexia und Bulimia Nervosa werden definiert und charakterisiert. Die Adresse der Treffen der Selbsthilfegruppen wird genannt (Semmelweis- Andere Einrichtungen werden aufgelistet (z.B.: die Ambulanz für Essstörungen oder die Klinik für Neuropsychiatrie des Kindes- und Jugendalters). Ein „Gästebuch“ wird angeboten, um Meinungen, Fragen oder Antworten kund zu Links verbunden mit Essstörungen im Allgemeinen beziehungsweise speziell für Bewertung:1-5
Für Angehörige
www.bulimie.at
Bei www.bulimie.at handelt es sich vor allem um ein Forum für betroffene Personen oder Angehörige, um sich mit anderen Menschen über das Thema auszutauschen. Zu Beginn wird ein kurzer Einblick geboten in die Definition von Bulimia Nervosa. Eine breit angelegte Beratungs- und Therapieeinrichtungsliste ist ein wichtiger Punkt der Website. Weiters findet man detaillierte Literaturhinweise und etliche Links zu Essstörungsseiten. Die Homepage ist äußerst übersichtlich und bietet Betroffenen die Möglichkeit anonym über ihre Krankheit zu sprechen. Für Angehörige kann es eine Hilfe sein, die erkrankte Person ein Stück weit zu verstehen. Inhalt: allgemeine Infos: Es werden ein Forum, sowie ein Chatroom geboten. Eine ausführliche Liste über Therapieeinrichtungen ist vorhanden. Die Bücherliste und Links geben Gelegenheit dazu, sich in dieses Thema zu Infos über Therapieeinrichtungen: (z.B.) Set.Point Rat auf Draht So what. – Beratungsstelle für Menschen mit Essstörungen Frauengesundheitszentrum – F.E.M. Universitätsklinik für Neuropsychiatrie des Kindes- und Jugendalters Das Forum und der Chatroom bieten eine Art Beratung, wenn auch nicht auf E-Mail Adresse ([email protected]) 21 Links zu österreichischen, deutschen und schweizerischen Websites 28 Hinweise auf weiterführende Literatur Bewertung:1-5
Für Angehörige
www.fem.at
F.E.M. ist ein Gesundheitszentrum, welches Kurse, Informationsabende, Workshops und
Beratungen für Frauen, Eltern und Mädchen anbietet. Für Männer gibt es eine eigene Seite, auf
die man von der F.E.M.-Homepage aus zugreifen kann. Das Team besteht aus fünf Frauen, die unter anderem für Psychotherapie, Supervision und Coaching zuständig sind. Das Zentrum beschränkt sich nicht nur auf Probleme im Essverhalten, sondern bietet auch Beratung zu Themen wie Schwangerschaft, Kindererziehung, Arbeitswelt, Entspannung etc. Zu finden ist FEM in der Bastiengasse 36-38, in der Semmelweis-Frauenklinik im 18. Bezirk. Zurzeit werden 17 Kurse angeboten für Personen mit Essstörungen oder ihre Angehörigen. Inhalt: allgemeine Infos: (einige Titel von Kursen, Workshops o.ä.) Beratung und Information für Mädchen und Frauen mit Essstörungen Einzelberatung für Angehörige von Mädchen und Frauen mit Essstörungen Lust und Frust mit dem Essen Gruppe für Frauen mit Esssucht Set.Point (oben genannt) Fortlaufende Selbsterfahrungsgruppe für Mädchen mit Essstörungen 20 Links zu frauenbezogenen Internetseiten werden angegeben (in Bezug auf Essstörungen sind circa sechs bis acht davon relevant) Bewertung:1-5
Für Angehörige
www.frauensache.at/essstoerung/index.html
Das Wiener Institut Frauensache (Institut für frauenspezifische Psychotherapie, Supervision,
Coaching und Weiterbildung) stellt auf dieser Seite neben anderen frauenspezifischen Belangen
Angebote für Essgestörte vor. Der Verein bietet die Teilnahme an einer geleiteten
Selbsthilfegruppe, Wochenendseminare und Vorträge zum Thema an. Feedbacks, Kommentare
und Bewertungen von Teilnehmerinnen der Vorträge und Seminare auf der Internetseite
ermöglichen interessierten Betroffenen einen Einblick in das Angebot. Der Schwerpunkt des
Instituts liegt jedoch eindeutig auf der Selbsthilfe (Anleitung zur Gründung einer eigenen
Selbsthilfegruppe), weshalb das Angebot primär für bereits Therapie-Erfahrene und im
Heilungsprozess fortgeschrittene Betroffene geeignet scheint. Neben allgemeinen Informationen
über die Arten und Erscheinungsformen von Essstörungen besteht auch die Möglichkeit
institutseigene Publikationen zum Thema einzusehen und zu bestellen. Eine detaillierte, kurz
kommentierte Linksammlung für Österreich und Deutschland (sortiert nach Beratungsstellen,
Selbsthilfegruppen, Online-foren und Seiten von Betroffenen) ermöglicht das Einholen weiterer
Informationen zum Thema.
Inhalt:
allgemeine Infos:
Sehr aufs Wesentliche beschränkte Beschreibung der Krankheitsformen mit Kommentare von Betroffenen über ihr Essverhalten und ihre Einstellung zum eigenen Körper, durch die für Angehörige das emotionale Erleben der Betroffenen leichter verständlich wird. Hauptsächlich auf die institutseigenen Angebote eingeschränkt (Selbsthilfegruppe, In der umfangreichen Linksammlung werden auch andere Beratungsstellen in Es besteht die Möglichkeit der Kontaktaufnahme mit der Gruppenleiterin um sich über Angebote des Instituts zu informieren. breite Linksammlung für Österreich, Deutschland und die Schweiz, sortiert nach Themengebieten; in erster Linie für Betroffene geeignet Bewertung:1-5
Für Angehörige
www.essstoerungen.cc
Diese Website ist die Homepage des Zentrums für Essstörungen im 9. Bezirk in Wien. Der Inhalt
setzt sich zusammen aus einer Auflistung verschiedener Beratungsstellen in Österreich, den An-
geboten und Arbeitsweisen des Zentrums selbst, einer Erläuterung der unterschiedlichen Thera-
piearten für Betroffene und Angehörige und einer Liste der Mitarbeiterinnen (ausschließlich
Frauen). Außerdem bietet das Zentrum für Essstörungen in Zusammenarbeit mit dem Zentrum
Frankfurts eine Fortbildung für PsychotherapeutInnen, PädagogInnen etc. an, für welche man
sich online anmelden kann. Schließlich werden noch einige Literaturtipps und Links angegeben.
Inhalt:
allgemeine Infos:
Beratungs- und Therapiestellen werden angegeben. Erscheinungsformen von Essstörungen, Konzepte psychotherapeutischer Arbeit und die interdisziplinäre Zusammenarbeit werden erklärt. Die Inhaltsschwerpunkte der Fortbildung werden aufgezeigt. Auflistung von über 20 Beratungsstellen in Wien, Burgenland, Steiermark, Kostenlose Telefonhotline am Montag von 18.00 – 21.00 (01 / 710 34 70) „Gästebuch“ für Betroffene, Angehörige, Interessierte etc. um sich mit anderen 5 Links zu deutschsprachigen Websites einige deutsche Literaturverweise Bewertung:1-5
Für Angehörige
www.give.or.at/download/Info_Essstoerungen.pdf
Es handelt sich hierbei um ein so genanntes „Infopaket“ über Essstörungen von GIVE –
Servicestelle für Gesundheitsbildung im Österreichischen Jugend Rot Kreuz. Essstörungen, ihre
Erkennungsmerkmale und körperliche Folgeerscheinungen werden aufgezeigt. Der restliche Text
bezieht sich vor allem auf Früherkennung und Prävention und soll Lehrern im Umgang mit
Schülern, welche ein gestörtes Essverhalten aufzeigen, eine Hilfe bieten. Neben Informationen
zu einer passenden Unterrichtsgestaltung für viele verschiedene Fächer, gibt es auch etliche
Literaturhinweise und Links zu anderen Websites.
Inhalt:
allgemeine Infos:
Beschreibung des Body-Mass-Index (BMI) + Tabelle. Erläuterung verschiedener Formen von Essstörungen (Anorexia Nervosa, Bulimia Nervosa, Binge-Eating Disorder) und deren Folgeerscheinungen. Interventionen – Ratschläge für Lehrer (Wie erkennt man eine Essstörung? Wie spricht man mit der/dem Betroffenen bzw. den Eltern? Wie kann es verhindert werden?). Auflistung von telefonischen Beratungseinrichtungen Auflistung von Beratungsstellen der österreichischen Bundesländer E-Mail Adresse: [email protected] (und zahlreiche andere Adressen) 24 Links zu österreichischen, deutschen und schweizerischen Webseiten 25 weitere Literaturverweise Bewertung:1-5
Für Angehörige
www.sowhat.at
Die auf Essstörungen spezialisierte Beratungsstelle So What stellt auf dieser Internetseite ihr
multidisziplinäres Behandlungsangebot vor. Neben einer eher kurz gehaltenen Beschreibung der
Krankheitsbilder finden sich Literaturtipps für Betroffene, Verhaltenstipps für Eltern und
Fortbildungsmöglichkeiten für Experten.
Inhalt:
allgemeine Infos:
Informationen über das Institut, dessen Behandlungskonzept und das Kurz gehaltene Information über di jeweiligen Krankheitsbilder und deren Folgen. Primär über das institutseigene Behandlungsangebot, welches sowohl Einzel- als auch Gruppentherapie und ärztliche Betreuung umfasst. Informationen über andere Therapieeinrichtungen in Wien. keine; allerdings sind telefonische Auskünfte zu den Öffnungszeiten möglich. Liste anderer Hotlines zum Thema Essstörungen. Zwei wissenschaftliche Studien zum downloaden. Möglichkeit zur Weiterbildung und Teilnahme an Vorträgen und Seminaren. Literaturempfehlungen für Betroffene, allerdings ohne Rezension Presseartikel Einige Links zu anderen Essstörungsseiten aus Österreich und Deutschland Bewertung:1-5
Für Angehörige
Selbstverständlich gibt es noch weitere mit 4 Punkten für Betroffene bewertete Seiten. Aus
Platzgründen konnten sie jedoch in diese Ausgabe des Newsletters nicht mehr aufgenommen
werden. Fortsetzung folgt im nächsten Newsletter.
Ausserdem im nächsten Newsletter: Kritische Stellungnahme zu Pro-Anorexia-Nervosa Seiten. Rezensentinnen: Constanze Nagy und Barbara Nowak, TeilnehmerInnen des Seminars
„Aktuelle Aspekte der Essstörungen“ bei Univ.-Prof. Dr. A. Karwautz, MUW, WS 2004/05.
Erstveröffentlichung unter http://www.karwautz.at.
Ständige Rubrik: Spezialisierte Behandlungseinrichtungen für
Essstörungen stellen sich vor:
Netzwerk Essstörungen, Innsbruck

Dünn sein ist keine Antwort!
NETZWERK ESSSTÖRUNGEN:
ANOREXIE-BULIMIE-ADIPOSITAS
Das Netzwerk Essstörungen arbeitet seit nunmehr 15 Jahren für Betroffene und deren
Angehörige. Es wurde 1990 auf Initiative von Univ.-Prof. Dr. Günther Rathner als
gemeinnütziger, nicht auf Gewinn ausgerichteter und seine Tätigkeit auf ganz Österreich
erstreckender Verein gegründet
und ist somit eine der ältesten Einrichtungen auf diesem
Gebiet im deutschsprachigen Raum
.
Seit seiner Gründung hat sich das Netzwerk Essstörungen ein breites Aufgabengebiet gestellt,
das von der Öffentlichkeitsarbeit zum Zweck der Wahrnehmung von und Sensibilisierung für
Essstörungen über die Beratungs- und Motivationsarbeit für Betroffene und deren Angehörige
bis hin zur Prävention und Gesundheitsförderung reicht.
Außerdem organisiert das Netzwerk Essstörungen unter wissenschaftlicher Leitung von
Univ.-Prof. Dr. Günther Rathner bisher zwölf Internationale Wissenschaftliche Kongresse
Essstörungen
. Diese größten Essstörungs-Kongresse im deutschsprachigen Raum sind sind
seit 1990 für Betroffene, Angehörige und ExpertInnen zugänglich
.
Ziele
• Verbesserung der psychosozialen Situation von Angehörigen und Betroffenen • Abbau von individuellen und gesellschaftlichen Vorurteilen gegenüber Essgestörten • Aufzeigen des krankmachenden Beitrags von soziokulturellen Faktoren wie gesellschaftlicher Schlankheitswahn, Stellung der Frau in der Gesellschaft, widersprüchliche Rollenerwartungen an Mädchen und Frauen usw. und zu deren Veränderung beitragen • Erreichen eines adäquaten Umgangs mit den Betroffenen • quantitative Steigerung und qualitative Verbesserung des Behandlungs- und Selbsthilfeangebots; dabei ist die Orientierung am aktuellen Stand der wissenschaftlichen Forschung in Bezug auf Ätiologie, Pathogenese und Therapie von Essstörungen im Sinne eines „evidence based“ therapeutischen Handelns oberstes Gebot
Beratungsangebot

Telefonhotline:
Bereits 1998 als erste österreichische Telefon-Hotline für Essstörungen eingerichtet.

Telefon-Hotline-Essstörungen: +43-(0)512-57 60 26
Wann?
Jeden Dienstag und Mittwoch von 15.00-18.00 Für Betroffene, Eltern, Angehörige, (Mit-)SchülerInnen, LehrerInnen, Schulärzte und alle, die bezüglich Essstörungen eine Frage haben Anonyme und kompetente Hilfe! Auf Essstörungen spezialisierte PsychologInnen stehen für Fragen und Anliegen, aber auch für Befürchtungen und Ängste telefonisch zur Verfügung E-mail Beratung
[email protected]
Wer nicht telefonieren will, kann auch einfach ein mail schreiben. Wir antworten so schnell wir
können und der Kontakt kann – wenn gewünscht – ganz anonym bleiben.
Persönliche Beratung
Ziel dieser Beratungsgespräche ist es, über die Krankheit und über Behandlungsmöglichkeiten
aufzuklären, über Hilfsangebote zu informieren, die Motivation zur Inanspruchnahme der
Hilfsangebote zu verstärken und eine Überbrückungshilfe bis zum Beginn einer Therapie
anzubieten.
Persönliche Beratungen erfolgen nur nach telefonischer Terminvereinbarung. Der Erstkontakt
mit dem Netzwerk Essstörungen erfolgt über die Telefon-Hotline-Essstörungen oder über E-
mail-Kontakt.
Unser weiteres Angebot
• Kostenlose Erstinformation und Beratung für Betroffene und Angehörige
• Beratung von mit Essstörungen befassten Berufsgruppen
• Initiierung und Unterstützung von Selbsthilfegruppen von Betroffenen und Angehörigen
• Früherkennung, Prävention und Gesundheitsförderung (Vorträge in Schulen, Hilfe bei
Schulprojekten, Beratung von LehrerInnen, SchulärztInnen usw.) • Leihbibliothek zu Essstörungen, Broschüren, Informationsmaterial • Homepage mit aktuellen Beiträgen zum Thema Essstörungen sowie wichtige Links und Informationen (www.netzwerk-essstoerungen.at ) • jährliche Essstörungs-Kongresse (jeweils im Herbst)
• Öffentlichkeitsarbeit zum Thema Essstörungen
• Aus- und Weiterbildung in der Behandlung von Essstörungen für psychosoziale Berufe
• Förderung der wissenschaftlichen Erforschung von Essstörungen
Das Netzwerk Essstörungen ist anerkannte Ausbildungsinstitution für das
Psychotherapeutische Propädeutikum, für das Psychotherapeutische Fachspezifikum, für
die Ausbildung zur Klinischen & GesundheitspsychologIn und für das Praktikum für das
Psychologie-Studium
(siehe www.netzwerk-essstoerungen.at ).
Das Netzwerk Essstörungen ist juristisches Mitglied der Österreichischen Gesellschaft für
Essstörungen (ÖGES
; www.uibk.ac.at/oeges ) und Mitorganisator des 9th General Meeting
des European Council on Eating Disorders (ECED)
, des größten alle zwei Jahre
stattfindenden europäischen Kongresses zu Essstörungen: siehe www.eced-innsbruck2005.at.
Kontaktadresse

Aktuelle & ausführliche Informationen finden Sie auf unserer Homepage:

www.netzwerk-essstoerungen.at
ANKÜNDIGUNGEN
13. Internationale Wissenschaftliche Tagung
Kongress Essstörungen 2005
The 13th International Conference Eating Disorders 2004
5.-7. September 2005, Innsbruck, Österreich
Der Kongress Essstörungen 2005 unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Günther Rathner, organisiert vom Netzwerk Essstörungen, der Österreichischen Gesellschaft für Essstörungen (ÖGES) und der Medizinischen Universität Innsbruck, Univ.Klinik für Medizinische Psychologie & Psychotherapie, findet im nächsten Jahr in Innsbruck statt, direkt vor dem European Council on Eating Disorders (ECED); siehe unten. Ein inhaltlicher Schwerpunkt dieses Kongresses ist die Therapie von Essstörungen und Adipositas sowie Körpererfahrungen. Je eine eigene Sektion wird den aktuellen Ansätzen in der Adipositas-Behandlung sowie dem Thema „Sport und Essstörungen“ gewidmet sein. Dieser Kongress richtet sich an alle Gesundheits- und Sozialberufe, die an der Diagnose, Behandlung und Prävention von Essstörungen und Adipositas interessiert sind: ÄrztInnen, PsychologInnen, PsychotherapeutInnen, FachärztInnen, DiätassistentInnen, Pflegepersonal, ErnährungswissenschafterInnen, SozialarbeiterInnen, SchulärztInnen, LehrerInnen, . Wie schon 2004 wird ein Klinischer Workshop (Teaching Day) mit führenden
internationalen ExpertInnen organisiert; näheres auf der Homepage.

Beim diesjährigen Kongress möchten wir erstmals mit ExpertInnen verschiedener Zentren aus
Österreich, Deutschland, der Schweiz und Belgien u.a. ein Symposium über
„Körperorientierte Therapie“
bei Essstörungen und Adipositas organisieren. Mit dieser
Initiative möchten wir die "Körperorientierte Therapie" bekannter machen. Die Ziele für das
erste Symposium "Körperorientierte Therapie" sind: einen hilfreichen Dialog zwischen
KollegInnen zu fördern, Erfahrungen auszutauschen, neue Ideen kennenzulernen,
wissenschafliche und klinisch-therapeutische Kontakte zu unterstützen und über unsere Arbeit
mit KollegInnen zu reflektieren.

Sie können noch Beiträge für Vorträge, Poster und Workshops einreichen (Formulare auf
der Homepage).

Näheres unter:
ECED Innsbruck 2005
9th General Meeting of the
European Council on Eating Disorders (ECED)
7.-9. September 2005, Innsbruck
Unsere langjährige Arbeit wird auch international gewürdigt. Ich freue mich, Sie als
Gastgeber & wissenschaftlicher Leiter zu dem 2005 in Innsbruck stattfindenden
Europäischen Kongress des European Council on Eating Disorders (ECED)
einzuladen.
Unser jährlicher Internationaler Kongress Essstörungen 2005 wird direkt davor stattfinden, wir
werden also im Herbst 2005 eine „Essstörungswoche“ in Österreich haben.
Das ECED ist eine 1989 gegründete Vereinigung europäischer Kliniker und Forscher, die sich
mit Essstörungen beschäftigen. Ziel des alle zwei Jahre stattfindenden Kongresses ist es, den
aktuellen Stand der Forschung auf dem Gebiet der Essstörungen zu präsentieren, wobei Dialog,
Diskussion und Knüpfen von Kontakten im Vordergrund stehen. Da die TeilnehmerInnen aus
allen 25 Mitgliedsstaaten der EU, den EU-Beitrittskandidaten, den angrenzenden Ländern
und von weltweit führenden Essstörungseinrichtungen stammen, ist der Kongress
englischsprachig.

Schwerpunkt dieses Kongresses wird übermäßige Beschäftigung / Präokkupation mit
Ernährung und Gewicht sein um das Bewusstsein für die mit Übergewicht/Adipositas
verbundenen Vorurteile in unserer „fat-phobic“ Gesellschaft zu erhöhen
. Weiters beinhaltet
das Programm eigene Sitzungen, die zur Verbesserung der Kooperation aller Europäischen
Wissenschaftlichen Gesellschaften für Essstörungen
und aller Europäischen
Selbsthilfegruppen für Essstörungen
beitragen sollen. Außerdem wird es eine eigene Sektion
zu allen spezifischen Weiterbildungskursen in Europa
geben, um bestehende Modelle zu
vergleichen und Erfahrungen auszutauschen mit dem Ziel eventuell ein einheitliches
europäisches Level zu schaffen.
Wir sind zuversichtlich, dass der Kongress durch die Multidisziplinarität der TeilnehmerInnen
äußerst anregend und spannend wird. Bitte beachten Sie, dass die TeilnehmerInnenzahl bei
diesem ECED-Kongress limitiert ist und selbstverständlich keine Überrepräsentation von
deutschsprachigen TeilnehmerInnen möglich ist, um den europäischen Charakter der ECED-
Meetings zu bewahren.
Günther Rathner
Convenor & Chairman, ECED Innsbruck 2005
Näheres unter:
Weiterbildungs-Curriculum 2005/2007
“Therapie von Essstörungen”

Dieses Curriculum ist das erste deutschsprachige Curriculum für die Therapie von
Essstörungen
und wird seit dem Jahr 2000 angeboten. Es ist eine interdisziplinäre,
schulenübergreifende und postgraduale Weiterbildung und dient der störungsspezifischen
Spezialisierung auf Essstörungen. Eine Anmeldung ist noch möglich (siehe Beiblatt).

Lehrinhalte & Ausbildungsziel
¾ Vermittlung von fundierten Kenntnissen in der Diagnose, Therapie & Prävention von
Die Ausbildungsinhalte des Gesamt-Curriculums umfassen u.a. Diagnosekriterien, Häufigkeit
& Risikofaktoren, Spezielle Risikogruppen, Behandlungsleitlinien, Erstkontakt,
Krankheitsverleugnung & Therapiemotivation, Somatische Aspekte, Notfälle,
Symptombezogene Therapie, Pharmakotherapie, Therapieziele, Entwicklungsaspekte, Selbsthilfe & stepped-care-approach, multiprofessionelle Zusammenarbeit, Männer, Rolle der Familie/Angehörigen/Partner, Familien- & Paartherapie, Schulenspez. Psychotherapie vs. allg. Psychotherapie von Essstörungen, Verlauf & Prognose, Prävention, Diagnose & Therapie der Adipositas. Zielgruppe
¾ Klinische PsychologInnen oder PsychotherapeutInnen (in Ausbildung oder eingetragen), ÄrztInnen & FachärztInnen (in Ausbildung oder approbiert), Ernährungswissenschaftler-Innen, DiätassistentInnen & Eranährungsmedizinische BeraterInnen u.a. Approbation
Approbation des Gesamt-Curriculums: Österreichischer Bundesverband für Psychotherapie
(ÖBVP) als zielgruppenspezifische Weiterbildung/Spezialisierung für PsychotherapeutInnen
(Essstörungs-PsychotherapeutIn); Österreichische Ärztekammer (ÖÄK) für das Diplom-
Fortbildungsprogramm (DFP) für Allgemeinmedizin, Psychiatrie, Innere Medizin,
Sozialmedizin, Kinder- & Jugendheilkunde; Verband der Dipl. DiätassistentInnen &
Ernährungsmed. BeraterInnen Österreichs; Österreichische Gesellschaft für Essstörungen
(ÖGES); Fortbildungsveranstaltung gemäß dem Österreichischen Psychologengesetz.
Für die Approbation in Deutschland und der Schweiz muß mit dem Zertifikat bei den jeweiligen
Berufsverbänden eingereicht werden.
Dauer & Ort
Beginn: Oktober
ca. monatliche Wochenendblöcke (genaue Termine auf Anfrage) insgesamt 100 Stunden (6 Wochenendblöcke freitags & samstags) insgesamt 100 Stunden (6 Wochenendblöcke freitags & samstags) Stadt Salzburg, Österreich
TeilnehmerInnenzahl
¾ Begrenzt. Anmeldungen werden in der Reihenfolge des Einlangens berücksichtigt. Unterricht ¾ Beim Gesamt-Curriculum schriftliche Abschlußarbeit, Kolloquium und Zertifikat. Leitung des Curriculums
¾ Prof. Günther Rathner: Univ.-Prof. für Medizinische Psychologie, Psychotherapie &
Psychosomatik; Psychotherapeut (Systemische Familientherapie, Klientenzentrierte
Psychotherapie, Lehrtherapeut der Milan School of Systemic Family Therapy), Klinischer &
Gesundheitspsychologe; Supervisor, Consultant, über 25jährige Erfahrung in der Diagnose,
Therapie & Erforschung von Essstörungen bei Jugendlichen & Erwachsenen; Gründer &
Leiter der Spezialambulanz Essstörungen an der Univ.Klinik f. Kinder- & Jugendheilkunde
Innsbruck (1984-2002), Gründer & Obmann d. Netzwerk Essstörungen/Innsbruck seit
1990; Präsident der Österr. Gesellschaft f. Essstörungen (ÖGES) seit 2000;
wissenschaftlicher Leiter von 12 Internationalen Wissenschaftlichen Kongressen
Essstörungen in Alpbach/Ö; wissenschaftlicher Leiter des 9th European Council on
Eating Disorders (ECED) Innsbruck 2005
.
Ausbildungsteam
Führende internationale ExpertInnen der Therapie von Essstörungen, u.a.
¾ Prof. Andreas Karwautz, Univ.Klinik für Kinder- & Jugendneuropsychiatrie, Wien
¾ Prof. Gerald Russell, Emeritus Prof. of Psychiatry, Institute of Psychiatry, London, UK
¾ Dr. Ulrike Schmidt, Institute of Psychiatry, London, Co-Leader des Eating Disorder Unit
¾ Prof. Walter Vandereycken, Prof. of Psychiatry, Catholic University of Leuven, Belgien
¾ Prof. Martina de Zwaan, Univ.-Klinik f. Psychiatrie & Psychotherapie, Erlangen,

Information (Curriculum-Programm & Anmeldung):
Univ.-Prof. Dr. Günther Rathner
Medizinische Universität Innsbruck
Univ.Klinik f. Medizinische Psychologie & Psychotherapie
Sonnenburgstraße 16
A-6020 Innsbruck
guenther.rathn[email protected]
Interessante Webadressen

European Council on Eating Disorders (ECED): Europäische Vereinigung von
TherapeutInnen und ForscherInnen auf dem Gebiet der Essstörungen
www.eced.org.uk

Eating Disorders Research Society (EDRS): Internationale Gesellschaft der ForscherInnen auf
dem Gebiet der Essstörungen; limitierte Mitgliederzahl (150)
www.edresearchsociety.org
Praktikumsplätze beim Netzwerk Essstörungen
Beim Netzwerk Essstörungen können Praktika für das Studium der Psychologie, für die Ausbildung zur Klinischen & GesundheitspsychologIn, für das Psychotherapeutische Propädeutikum, für das Psychotherapeutische Fachspezifikum u.a. absolviert werden. Darüberhinaus sind Diplomarbeiten bzw. Dissertationen in Zusammenarbeit mit dem Netzwerk Essstörungen möglich. Näheres unter:

Source: http://www.oeges.or.at/download/oeges-newsletter0405.pdf

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